Ladinische Ostertradition in den Dolomiten

Wir nehmen dich auf eine Reise durch die ladinische Ostertradition der Dolomiten

Eine ladinische Ostertradition und ein sehr beliebter Brauch, ist das „Pecken“, in Ladinisch „la cufada“. Dabei nimmt man die hartgekochten Eier in die Hand und „peckt“ aufeinander . Man beginnt abwechselnd und schlägt jeweils die Spitzen und Hintern der Eier aufeinander. Nachdem die Spitze kaputt ist, wird mit dem Hintern gepeckt. Gewonnen hat der, mit dem stärksten Ei. Somit erhält der Sieger das Ei des Gegners als Siegestrophäe.

Kinder "pecken" mit Ostereiern. Ladinische Ostertradition
Ladinische Ostertradition: la cufada

Wir haben dich zu unserer „CUFADA“ am Ostersonntag mitgenommen.
Schau dir das Video an und Tippe welches Ei das stärkste war…


🐣 Gründonnerstag: an diesem Tag färbt man traditionell die Eier. Häufig wird die ursprüngliche Methode mit natürlichen Materialien angewendet. Es werden Zwiebelschalen, frische Blätter, Blumen und Kräuter verwendet.

🐣 Ostersonntag: ein geschmückter Korb mit Schinken, gefärbten Ostereiern, Kren und Gebäck wird zur Segnung in die Kirche gebracht.

🐣 Ostermontag: am Josefstag (19.März) bestellen die Männer die Ostereier bei den Mädchen, welches sie umwerben möchten. Die Männer holen diese Eier am Ostermontag ab. Das Mädchen entscheidet wie viele Eier sie den Männern schenken will. Die Anzahl der geschenkten Eier hat jeweils eine andere Bedeutung: als Ostergeschenk bekommen alle Männer 2 Eier, 4 Eier bedeuten eine klare Abfuhr und 6 Eier werden für den Auserwählten bereitgehalten. 

Frohe Ostern wünscht das Holimites Team 🐰

Mehr über die Geschichte und Kultur der Dolomitenladiner

Die Natur in Zeiten des Coronavirus: der Frühling kehrt ein

Es hat den Anschein, dass das Leben stehen geblieben ist. Unser Alltag steht Kopf und wir können nicht mehr „frei“ sein. Die Natur lässt sich aber nicht einschüchtern, sie geht weiterhin ihren Weg und bringt uns zum staunen.

Weiße Palmkätzchen im strahlendem Sonnenschein
Weiße Palmkätzchen: der Frühling lässt sich blicken in den Dolomiten

Wir sind zu Hause und wissen nicht ganz was mit der vielen Freizeit anfangen. Warum? Weil wir normalerweise keine Zeit dafür haben…keine Zeit zum nachdenken, zum kreativ sein, zum neue Dinge auszuprobieren. Die kleinen Dinge und Details gehen oft an uns vorbei weil wir uns nicht die Zeit dafür nehmen. Gerade aus diesem Grund sollten wir während dieser besonderen Situation, kurz abschalten und in uns kehren: die wichtigen Dinge im Leben schätzen zu lernen.

Wir sind es gewohnt, immer alles unter Kontrolle zu haben. Diesmal hat die Situation uns unter Kontrolle 😅. Wir merken, wie klein wir doch sind vor solchen Tatsachen.

Violette Krokusse
Krokusse: ein Bote des Frühlings

Unser Alltag seht still, aber Mutternatur lebt auf und zeigt sich in all ihrer Pracht 🌺! Der Schnee überlässt den ersten kleinen Blumen den Platz: noch etwas schüchtern schimmert es violett und gelb in den Wiesen. Am Waldrand kann man Rehe und Füchse erspähen. Die Schwalben sind zurück gekehrt und tanzen fröhlich in der Sonne. Mutternatur geht ihrem Weg: trotz Coronavirus! 😉
Dieser Frühling ist für die Natur ein ganz besonderer, endlich kann sie aufatmen. Der Mensch hat sich gezwungenermaßen zurückziehen müssen und überlässt den Tieren, Blumen und Bäumen die Hauptrolle.

In diesen Tagen haben wir bemerkt, dass die Natur ihren Weg geht wenn der Mensch sie lässt. Es ist ein wunderschöner Weg. Vergessen wir das nicht, sobald die Krise überstanden ist.

Marina

Die Ausgangssperre aus meiner Sicht

Das gefühlte “Leben am Limit” in den Dolomiten

Als erstes möchte ich mich kurz vorstellen: ich heiße Astrid und arbeite bereits seid über 8 Jahren bei Holimites. Anfangs als Vollzeit-Teammitglied und seid der Geburt meiner ersten Tochter nur noch als Halbtagskraft. Meine Rolle im Holimites Team ist jene, alles unter Kontrolle zu haben. Arbeitsabläufe zu koordinieren, den Chefs etwas Arbeit abzunehmen und meinen Kolleginnen unter die Arme zu greifen. Ganz nach dem Motto: Alles und Nichts!

In diesem Blog-Beitrag geht es nicht um Zahlen, Fakten und medizinische Blickwinkel.
Es geht einfach nur darum, dass ich meine Gedanken und meinen Alltag während dieser außerordentlichen Situation mit euch teilen möchte.

Der Ausnahmezustand:

Für mich hat er am 23. Februar 2020 begonnen. Bis zu diesem Tag war das Coronavirus eher ein Geschehen aus den Nachrichten. Klar, Teile Norditaliens waren bereits stark betroffen, aber hier in den Dolomiten hat man von den vielen Schutzmaßnahmen nur sehr wenig mitbekommen. Die Wintersaison war im vollem Gange und man hatte nur wenig Zeit sich um andere Dinge Gedanken zu machen.
Ende Februar hat dieses Virus meinen ganzen Alltag auf den Kopf gestellt: Kita zu, Kindergarten zu + Hochsaison. Mehr muss ich glaube ich nicht dazu sagen 🙂

Anfang März kam dann alles Schlag auf Schlag: Kindergärten und Schulen wurden geschlossen, Veranstaltungen wurden abgesagt, Öffnungszeiten in Bars und Restaurants wurden reduziert usw. Alles machte nur geringfügigen Sinn, da in unseren Tälern noch massenweise Touristen in den Hotels und auf den Skipisten ein und ausgingen. Aber auch dieser Tag ließ nicht lange auf sich warten: alle Hotels mussten ihre Gäste nach Hause schicken, die Liftanlagen schlossen von einem Tag auf dem anderen und das Szenario welches wir bisher nur von den Nachbarprovinzen kannten wurde auch hier in den Dolomiten (und in ganz Italien) zur Realität.

Im Moment befinden wir uns ca. seit 2 Wochen in Ausgangssperre und langsam schaffe ich es meinen Alltag so zu gestalten, dass er für alle Familienmitglieder einigermaßen zufriedenstellend ist. Ich schreibe ganz bewusst „einigermaßen“, denn es gibt immer noch zahlreiche Momente wo mich der Lagerkoller überkommt.

Versteht mich nicht falsch…ich liebe meine Kinder über alles und ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen. Aber ich gehöre nicht zu den Müttern die vollkommen erfüllt sind, sobald sie sich um Hof & Haus kümmern können. Ich bin ein Arbeitsmensch: ich liebe es ins Büro zu gehen und meiner Arbeit am PC nachzugehen. Die Auszeit vom „Mami sein“ bringt Balance in mein Leben. Und gerade diese Balance geht mir während dieser Ausgangssperre am meisten ab.

Home office: Arbeite von Zuhause
Home Office während der Ausgangssperre

Meine Gedanken kreisen im Moment viel um die Arbeit und wie Holimites diese Situation rein wirtschaftlich am Besten überstehen kann. Buchungsanfragen sind im Moment Mangelwahre. Stattdessen ist unser Postfach voller Fragen bezüglich Storno und Rücktrittsbedingungen. Keine leichte Zeit für Reiseveranstalter!

Dankbarkeit

Ich weiß: es ist jammern auf hohem Niveau! Ich bin mir bewusst, dass ich mich glücklich schätzen kann. Meine Arbeitgeber sind zum Glück sehr rücksichtsvoll! Ich kann mir die Arbeitszeit selbst einteilen und ich arbeite im Moment von zu Hause aus während meine Kinder schlafen. Die restliche Zeit verbringe ich mit den Kleinen im Garten oder im Haus. Ich habe unser großes Haus mit Garten erst während dieser Ausgangssperre so richtig zu schätzen gelernt.

Aber das Allerwichtigste: alle Menschen die mir lieb sind, sind gesund…eine Tatsache die absolut nicht selbstverständlich ist. <3

Mal schauen wie es weiter geht. Aber eines ist sicher: ich werde den Blick immer nach Vorne richten, auch wenn kein nahes Ende in Sicht ist.

Astrid

Radurlaub in den Dolomiten selbst gemacht

Unser “Rent-Ride-Relax” Angebot war ohne Zweifel eines der meist gebuchten Dolomiten Radurlaub Angebote. Nachdem unser Kassenschlager schon 4 erfolgreiche Saisonen hinter sich hat, haben wir beschlossen etwas frischen Wind in unsere Angebote zu bringen.

Wir haben aufgeräumt

Wir haben alle „Zutaten“ in einen Topf geworfen und bei schwacher Hitze lange köcheln lassen. Übrig blieb nur eine schmackhafte Reduktion. Diese Essenz heißt: Dolomiten Radurlaub selbst gemacht.

Das Ergebnis? Ein Dolomiten Radurlaub auf Maß

Das neue Pauschalangebot ist extrem flexibel und beinhaltet die meist gebuchten Dienstleistungen unserer Radkunden. Damit das Buchen auch Ruck zuck geht, ist dein Dolomiten Radurlaub direkt online buchbar. Du kannst den gewünschten Zeitraum und das bevorzugte Hotel auswählen und alle Dienstleistungen welche dir wichtig sind individuell hinzufügen.

Straßenfahrräder auf den Campolongopass mit einer tollen Aussicht auf den Sassongher
Radurlaub auf den schönsten Pässen der Dolomiten

Die beliebtesten Dienstleistungen unserer Kunden sind aber unverändert geblieben.

  • Kostenloser Wäscheservice für Radbekleidung im Hotel
  • Unterstützung eines Kleinbusses bei Pannen, mechanischen Problemen oder schlechtem Wetter
  • Fahrradkarte “Dolomite Cycling Map”

Einige Dienstleistungen sind fakultativ geworden und ganz individuell zu buchbar.

  • Rennrad Verleih
    Du kannst dein geliebtes Rennrad sorgenlos zu Hause lassen. Holimites versorgt dich mit Top Colnago Rennräder. Du bezahlst nur die Einrichtungs- und Reinigungskosten.
  • Geführte Gruppentouren
    3 Mal die Woche gehen lokale Bike-Guides mit dir und einer Gruppe auf die Entdeckungsreise der schönsten Pässe der Dolomiten. Es geht zum Beispiel rund um das Sellamassiv (Sellarunde), auf den Furkelpass und auf den Fedaia-Pass.
  • Geführte Tagestour auf den Stilfserjoch oder Monte Zoncolan
    Hierbei handelt es sich um individuelle Tagestouren der Superlative. Diese Aufstiege zählen zu den berühmtesten Europas.
  • Maratona dles Dolomites „Every Day“
    Unser Team unterstützt Dich mit dem Holimites-Minibus auf der Strecke der Maratona dles Dolomites. Der Holimites Van unterstützt die Gruppe, wartet mit trockenen Kleidern auf den Pässen damit die Abfahrt nicht all zu kalt wird.
Straße des Valparola Passes - Dolomiten
Valparola Pass

Na? Kribbeln deine Beine bereits und du hast Lust bekommen die Dolomiten Pässe mit dem Rennrad unsicher zu machen? Dann buche deinen nächsten Radurlaub auf den Dolomiten gleich online: flexibel und selbst gemacht.

Meine erste Maratona dles Dolomites

Maratona dles Dolomites – vom Falzaregopass zum Valparola Pass

Es war Anfang April, als ich die Anmeldebestätigung der Maratona dles Dolomites 2019 in meinen Händen hielt. Anfangs hielt ich es für einen Scherz, da ich noch nie mit einem Rennrad gefahren war…aber nein, es war ganz und gar kein Scherz. Ich hatte gemischte Gefühle als ich an diese einzigartige Herausforderung dachte: einerseits war ich unheimlich stolz und glücklich an diesem großartigen Event teilnehmen zu dürfen, andererseits fühlte ich mich etwas fehl am Platz.

Jetzt hieß es: trainieren! Nach einigen Trainingseinheiten mit Igor und Susi fand ich langsam Gefallen an dieser Sportart und ich versuchte so viel Zeit wie möglich auf dem Rennrad zu verbringen. Ich hatte ja keine andere Wahl 🥵

Maratona dles Dolomites – 06:32 Uhr Start in La Villa

Start um 06:30 Uhr

Endlich kam der große Tag: der 07.Juli 2019. Um 05:15 Uhr waren wir bereits am Start Gelände, bereit uns dieser Herausforderung zu stellen. Ich spürte das Adrenalin, die Vereinigung mit den anderen 9.000 Teilnehmern, alle mit dem selben Ziel vor Augen: gemeinsam mit dem Rennrad die atemberaubenden Dolomitenpässe zu bezwingen. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl!!!

Jeder Pass hat etwas besonderes an sich: der Campolongo Pass mit seiner Stille, der Pordoi Pass mit dem Klang der Alpenhörner, der Sellajoch mit den rießigen Kuhglocken welche einem Energie geben, der Grödnerjoch voller Traditionen und Volksmusik. Kurz gesagt: das Publikum begleitet einen durch eine „Party“ welche auf jedem Pass lebhafter wird.
Nach der Sellarunde spürt man bereits die Anstrengung in den Beinen und sie werden etwas schwer und träge. Aber um die Mittlere Strecke zu bewältigen fehlt noch der Campolongo Pass, der Falzarego Pass und der Valparola Pass. Die müden Beine haben mich nicht aufgehalten! Die Stimmung und die Vielzahl an begeisterten Radfahrern geben mir die Energie auch noch die letzten Pässe in Angriff zu nehmen. Zu guter Letzt kommt dann der gefürchtete „Mür dl Giat“ 🐈 aber mit etwas „Schwung“ 🤪 habe ich auch dieses verdammt Steile Stück geschafft.

Maratona dles Dolomites – Auf dem Pordoijoch

Als ich das Ziel erreicht hatte war ich so unglaublich glücklich und stolz, dass ich die mittlere Strecke der Maratona dles Dolomites gemeistert hatte.

Maratona dles Dolomites – Mittlere Strecke

Ich würde mich freuen, nochmals die Chance zu bekommen, an diesem Event teilnehmen zu dürfen. Und ich möchte mich herzlich bei Igor bedanken, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat diese Erfahrung zu machen.

Marina