Ladinische Ostertradition in den Dolomiten

Wir nehmen dich auf eine Reise durch die ladinische Ostertradition der Dolomiten

Eine ladinische Ostertradition und ein sehr beliebter Brauch, ist das „Pecken“, in Ladinisch „la cufada“. Dabei nimmt man die hartgekochten Eier in die Hand und „peckt“ aufeinander . Man beginnt abwechselnd und schlägt jeweils die Spitzen und Hintern der Eier aufeinander. Nachdem die Spitze kaputt ist, wird mit dem Hintern gepeckt. Gewonnen hat der, mit dem stärksten Ei. Somit erhält der Sieger das Ei des Gegners als Siegestrophäe.

Kinder "pecken" mit Ostereiern. Ladinische Ostertradition
Ladinische Ostertradition: la cufada

Wir haben dich zu unserer „CUFADA“ am Ostersonntag mitgenommen.
Schau dir das Video an und Tippe welches Ei das stärkste war…


🐣 Gründonnerstag: an diesem Tag färbt man traditionell die Eier. Häufig wird die ursprüngliche Methode mit natürlichen Materialien angewendet. Es werden Zwiebelschalen, frische Blätter, Blumen und Kräuter verwendet.

🐣 Ostersonntag: ein geschmückter Korb mit Schinken, gefärbten Ostereiern, Kren und Gebäck wird zur Segnung in die Kirche gebracht.

🐣 Ostermontag: am Josefstag (19.März) bestellen die Männer die Ostereier bei den Mädchen, welches sie umwerben möchten. Die Männer holen diese Eier am Ostermontag ab. Das Mädchen entscheidet wie viele Eier sie den Männern schenken will. Die Anzahl der geschenkten Eier hat jeweils eine andere Bedeutung: als Ostergeschenk bekommen alle Männer 2 Eier, 4 Eier bedeuten eine klare Abfuhr und 6 Eier werden für den Auserwählten bereitgehalten. 

Frohe Ostern wünscht das Holimites Team 🐰

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