Die Wiederentdeckung unserer Heimat: die Dolomiten

Während dieser Monate des Semi-Lockdowns haben wir uns in den Dolomiten herumgetrieben und neue Ecken und Leidenschaften entdeckt.

Wir durften in dieser Zeit, die Dolomiten ganz neu für uns entdecken.

Wir Ladiner sind Arbeitsleute, die dank des Tourismus (vor allem des Wintertourismus) leben. Wir hätten uns im Leben nie vorstellen können, eines Tages friedlich am Tisch sitzen zu können und gemeinsam, mit unserer Familie, Weihnachten und Neujahr zu feiern. Unvorstellbar!
Dennoch war es dieses Jahr genau so. Dennoch müssen wir zugeben, dass sich in der Tragik des Ganzen, auch einige Lichtstrahlen und Vorteile heraus gefiltert haben.

Natürlich wäre es uns lieber gewesen, euch bei uns zu haben, arbeiten zu können und unser tägliches Brot zu verdienen. Da uns aber die Hände gebunden sind, haben wir die Gelegenheit genutzt und haben das Beste daraus gemacht. Denn schließlich müssen wir optimistisch bleiben und uns bemühen, ein kleines Licht am Ende dieses endlosen Tunnels zu sehen. Was wäre sonst der Sinn von all dem?

Wir möchten Euch erzählen, wie wir von Holimites, diese Monate des Wartens (auf die Öffnung der Skilifte und auf den Beginn der Wintersaison), verbracht haben.

Mädchen mit blauer Jacke sitzt im Schnee mit ihren Armen und Beinen in der Luft in den Dolomiten

Eine Sache war dieses Jahr besonders: jeder von uns, konnte Weihnachten mit der eigenen Familie verbringen. Etwas, das es schon seit Jahren nicht mehr gab. Hier bei uns arbeiten so gut wie alle in der Tourismusbranche, oder haben ein Familienmitglied, der zu Heiligabend keinen „Urlaub“ bekommt. Es war ein einfaches, aber herzliches Weihnachtsfest, ein Beisammensein in aller Ruhe und Gelassenheit. Für viele war es sicherlich das Schönste und ein ersehntes Geschenk.

Die Natur hat uns einen Traumwinter beschert, mit vielen Schneefällen, die unsere Täler und Berge in Weiß gehüllt haben. Vielen Sonnentage, welche uns die Möglichkeit gegeben haben, unsere freien Tage zu nutzen, um schöne Wanderungen, Schneeschuh- Wanderungen oder Skitouren in den Dolomiten zu unternehmen. Wir duften unsere Heimat in vollen Zügen genießen, wie wir es noch nie zuvor getan haben, und haben die unendliche Schönheit dieser Berge während eines Tages im Freien, ohne den Gedanken, wieder zur Arbeit eilen zu müssen, neu entdeckt.
Wir sind neue Wege gegangen und haben dabei neue Ecken und Leidenschaften entdeckt.

Astrid und ihr Mann gönnten sich die Zeit mit ihren Töchtern, gingen mit ihnen Schlittschuhlaufen und Schlittenfahren, bauten einen Schneemann und backten Plätzchen.

Marina, die das Skitouren gehen liebt, hielt keine Sekunde inne, sie nutzte jede Gelegenheit, um eine Tour zu machen und genoss jede Kurve im Schnee.

Mädchen auf Skiern fährt einen Tiefschneehang in den Dolomiten hinunter
Marina genießt jede einzelne Kurve im Neuschnee

Nadine hat das Vergnügen, nach einem harten Aufstieg mit dem Brett auf dem Rücken durch den Neuschnee zu surfen, wiederentdeckt.

Susi hat die Zeit genutzt, um unzählige Touren auf Langlaufskiern und andere auf Tourenskiern zu unternehmen.

Mädchen auf Skiern auf einer Piste im Tiefschnee in den Dolomiten
Susi umgeben von den schneebedeckten Dolomiten

Wir können uns richtig glücklich schätzen in diesem Paradies, den Dolomiten, leben zu dürfen. Natürlich ist uns bewusst, dass viele Menschen nicht so viel Glück haben. Genau deswegen freuen wir uns darauf, euch wieder in den Dolomiten begrüßen zu dürfen und euch eine sorgenlose Zeit inmitten der Natur anbieten zu dürfen.

Nun sind wir zurück im Büro und konzentrieren uns bereits auf den Sommer. Wir haben neue Pauschalangebote zusammengestellt. Das Ziel dieses Urlaubs sollte ein Moment des Aufatmens von all dem Chaos, in dem wir uns befinden, sein.

Voller Zuversicht hoffen wir euch bald wieder in den Dolomiten begrüßen und euch Augenblicke der Unbeschwertheit und Freude schenken zu dürfen.

Letztendlich ist dies genau das, was uns glücklich macht –
unsere Berge mit euch zu teilen.

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